Wo dachzeltet man auf Teneriffa?

Wo dachzeltet man auf Teneriffa?

Dachzelten auf Teneriffa – aber wo?

Klar. Teneriffa ist ein Paradies. Keine Frage. Aber wo es schön ist, wollen viele sein. Und so ist es erstmal eine Herausforderung, Stellplätze zu finden, wo schlafen im Dachzelt möglich ist.

Möglichkeit 1: Kostenpflichtige Campingplätze

Es gibt nur wenige davon. Die Preise sind unterschiedlich, je nachdem, wie viele Personen und welche Fahrzeuge man hat.

Beispiele:

Camping Nauta Hier war ich selbst schon mehrmals. Ganz nett, recht ordentlich, keine übertriebenen Preise. Auto mit Dachzelt 5,80 Euro pro Nacht plus pro Person 5,80 Euro pro Nacht. Im Süden von Teneriffa, in der Nähe des Flughafens, bei Guargacho. Die haben auch kleine Häuschen, wenn man mal in einem Haus schlafen will. Auch nur duschen geht hier, für 4 Euro pro Tag. Pool und Waschmaschine vorhanden.

Camping Montaña Roja Ideal für Surfer, da der Strand in El Médano einer der besten Surfstrände ist. Der Montaña Roja ist ein kleiner Berg, auf den man rauf klettern kann.

Möglichkeit 2: Kostenlose Campingplätze

Diese gratis Campingplätze werden von der Regierung bereit gestellt. Meist sind Toiletten und Picknicktische dabei, oft auch Spielplätze. Auf allen darf man bis zu 7 Tage am Stück parken. Hier reserviert man:

Kostenlose Campingplätze auf Teneriffa reservieren

Möglichkeit 3: Öffentliche Parkplätze

Große Parkplätze bieten den Vorteil, dass viele Autos dort parken können. Allerdings gibt es auf Teneriffa immer wieder Leute, die sich mitten in der Nacht auf Parkplätzen treffen, Musik hören und laut reden.

Meiner Erfahrung nach ist es weniger eine Sache einzelner Parkplätze als eher Zufall und Glück, wenn man einen Parkplatz findet, auf dem man die ganze Nacht Ruhe hat.

Einige sind jedoch besser geeignet als andere: Vor allem Parkplätze in Sackgassen, in Wohnvierteln mit teureren Häusern und in den Bergen sind wesentlich ruhiger als die beliebten Plätze mitten im Ort direkt am Strand.

Möglichkeit 4: Parkplätze an Straßen

Die schlechteste aller Möglichkeiten. Zu allen Zeiten fahren Leute auf den Straßen vorbei. Im Dachzelt hört man das umso stärker. Auch Straßen in Gewerbegebieten sind nachts befahren, selbst am Wochenende.

Die einzigen Straßen, an deren Rand man relativ ruhig steht, sind Sackgassen.

Möglichkeit 5: Nicht beschilderte Plätze

Damit meine ich die unzähligen Steinstraßen, deren Existenz man nur entdeckt, wenn man dort durch Zufall jemanden hinein- oder herausfahren sieht. Die Steinstraßen in Strandnähe werden gern von Campern genutzt.

Auch beim Leuchtturm von Abona gibt es solche Stellplätze. Einfach am Abstand der anderen zueinander orientieren und einen Platz ein Stück vom Kiesweg entfernt aussuchen.

In den Bergen gibt es auch einige solche Kiesstraßen. Manchmal ist ein Aussichtspunkt beschildert, jedoch gibt es in dessen Nähe Abzweigungen, die ins Nirgendwo führen. So habe ich schon manchen ruhigen Stellplatz gefunden.

Viel Spaß auf deiner Reise auf der Insel und sag Bescheid, wenn du hierher kommst und Tipps haben möchtest.

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